Danke!

Für mich endet heute ein Abschnitt meines beruflichen Weges. Nach über acht Jahren verlasse ich mit einem großen weinenden Auge die Klinik, die mir nach dem Examen bis hin zum Facharzt und darüber hinaus ein Zuhause 🏥 gegeben hat. Hier durfte ich neben den vielen tollen invasiven Maßnahmen 💉 (die uns Intensivleuten immer so viel Spaß machen) unendlich viel lernen. Geschichten vom Geboren-Werden und vom Sterben. Dinge über gesunde und kranke Kinder. Über ihre Eltern und die Sorgen die sie mit ihren Kids (und manchmal auch uns als Klinikpersonal) haben. Ganz besonders auch darüber, wie Menschen gemeinsam funktionieren können, wenn sie ein gemeinsames Ziel vereint. Ich hatte in all den acht Jahren immer das Gefühl, dass wir stolz sein können auf das was wir tun. 👍🏼💪🏼

Für all das möchte ich DANKE sagen meinen lieben Kollegen. Den Oberärzten und -innen für Ihre Geduld, jetzt dem 100. Assistenten etwas beizubringen. Den Assistentenkollegen für Ihre Ruhe, wenn ich wieder mal über das Durcheinander im Arztzimmer oder im Blutkühlschrank geschimpft habe (oder unsortierte Kabel am Transportinku 🙈). Und ganz ganz besonders auch den Pflegekräften, von denen ich vom ersten bis zum letzten Tag so viel lernen konnte. DANKE dafür, dass ihr immer das umsetzt, was wir Ärzte uns so einfallen lassen…und dass ihr auch noch mitdenkt und damit das gesamte Therapiekonzept viel viel besser macht. IHR seid die stillen Helden an unserer Klinik. Seid stolz auf euch und euren Job, und lasst euch da BITTE nichts Anderes erzählen. 🤩

Macht es gut! Wir sehen uns, jetzt nur nicht mehr so oft wie früher. Und ich freu‘ mich darauf ebenso wie auf meine neue Tätigkeit.

#abschied #jetztbittenichtheulen #vermisseeuchalle#wasmachichnurinzukunftohneschwestern???

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